Dienstag, 12. Juli 2016

Star Trek Kommunismus: Was wäre das für 1 Life?

Der kürzlich in ZEIT Campus erschienene Text "Warum ich Star Trek Kommunistin bin" von Laura Meschede fordert ein Ende der vermeintlichen Alternativlosigkeit: "Wir hatten eine schöne Zeit mit Geld und Privateigentum. Aber jetzt ist es Zeit, sich zu verabschieden." Das "Geld und Privateigentum" explizit genannt werden, der Staat aber in der Kritik weitgehend außen vor bleibt, begründet die Schwäche der weiteren Analyse. Sowohl der von Star Trek, als auch der des dort vermuteten und von der Autorin in ähnlicher Form herbeigesehnten "Star Trek Kommunismus".

Montag, 16. Mai 2016

Song Contest, Stalin, Ukraine 1944

Das ukrainische Siegerlied beim diesjährigen Eurovision Song Contest praktiziert die politische Instrumentalisierung menschlichen Leids auf popkultureller Ebene. Die besungenen KrimtatarInnen werden einseitig als Opfer stalinistischer Umsiedlung porträtiert. Die Kollaboration mit den Nazis, die der Vertreibung voranging, tritt in den Hintergrund.

Mittwoch, 4. Mai 2016

Keine Zeit, keine Zeit, keine Zeit...

Seit 2015 ist hier deutlich weniger los. Grund dafür ist einerseits die Lohnarbeit und andererseits die Partizipation an Projekten wie dem Progress Magazin oder KritTFM.

Regelmäßige Updates gibt es aber nach wie vor auf Facebook und Twitter (...und irgendwann hoffentlich auch wieder hier).

Samstag, 26. September 2015

Britain's worst Cop. Oder: Was falsch ist an Broadchurch

Die viel gelobte Krimiserie Broadchurch (ITV), will anders ein, als andere Krimiserien. Statt einen Fall pro Folge abzuhandeln, lässt man sich die ganze erste Staffel zur Aufklärung des Mordes an Danny Latimer (Oskar McNamara) Zeit. Die zweite Staffel widmet sich dem Gerichtsprozess gegen den Mörder und den Fehlern, die die ErmittlerInnen (David Tennant und Olivia Colman) während der ersten Staffel gemacht haben.

Freitag, 8. Mai 2015

Österreich, du Opfer! Was orf.at zum Tag der Befreiung einfällt

"Wiederaufbau im Zeichen des Hungers" ist ein Artikel betitelt, der am 8. Mai 2015 auf der Homepage des ORF veröffentlicht wurde.

Mittwoch, 6. Mai 2015

Veranstaltungen: Song Contest - Geschichte, Körper, Geschlecht, Nation

Rund um den kürzlich bei Zaglossus erschienenen Sammelband Eurovision Song Contest - Eine kleine Geschichte zwischen Körper, Geschlecht und Nation finden in den kommenden Wochen zahlreiche Veranstaltungen statt.

Donnerstag, 2. April 2015

Call for Papers: So you think you can write about dance?

Der Verein zur Förderung Kritischer Theater-, Film- und Medienwissenschaft (KritTFM) startet sein nächstes Buchprojekt. Nach "How I Got Lost Six Feet Under Your Mother. Ein Serienbuch" (Zaglossus 2013) geht es diesmal um Tanz im Film. Der aktuelle Call for Papers richtet sich an alle Tanz-, Film- und Tanzfilm-Begeisterten. Einzige Voraussetzung zur Einreichung eines Papers ist die Bereitschaft sich kritisch mit Gesellschaft und Tanz in Film und Fernsehen zu beschäftigen. Deadline für die Einreichung eines Abstracts ist der 1. Juni 2015. Der Call wurde bis 10. Juni 2015 verlängert!

Dienstag, 31. März 2015

12. April 2015: KritTFM Brunch "The most offensive joke?"

Am Sonntag, den 12. April 2015 findet ab 13 Uhr ein KritTFM Brunch zum Thema Stand-up Comedy und Grenzüberschreitung in den Räumlichkeiten der Basisgruppe Theater-, Film- und Medienwissenschaft (Universitätsstraße 5, 1010 Wien) statt. Der Eintritt zur Veranstaltung ist wie bei allen KritTFM Brunches frei und es gibt viel gutes Essen.

Dienstag, 17. März 2015

Die BDS Bewegung und die antisemitischen Bilder von Carlos Latuff (3): Das Kapital und die USA

Im dritten und letzten Text über die Karikaturen von Carlos Latuff geht es um Zeichnungen, die sich nicht explizit mit Israel befassen. Die Frage, die sich in diesem Zusammenhang stellt, ist inwiefern Latuffs antisemitisches Weltbild auch in diesen Karikaturen zum Ausdruck kommt.

Sonntag, 1. März 2015

Die BDS Bewegung und die antisemitischen Bilder von Carlos Latuff (2): Karikaturen über Israel und die Shoah

Zahlreiche Zeichnung des brasilianischen Karikaturisten Carlos Latuff stellen Bezüge zwischen der Shoah und der heutigen Situation der PalästinenserInnen her. Dabei handelt es sich zum einen um Gleichsetzungen der industriellen Massenvernichtung der Jüdinnen und Juden mit der Politik Israels. Zum anderen behauptet Latuff - in Anlehnung an Norman Finkelstein - die Existenz einer "Holocaust-Industrie".