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Montag, 5. März 2012

Roland Düringer im Club 2: Die regressive "Utopie"

Was sich in den politischen Auftritten von Roland Düringer und Georg Schramm ausdrückt, hat wenig mit emanzipatorischer Gesellschaftskritik zu tun. Kapitalistische Verhältnisse werden nur vorgeblich (im Fall von Schramm) bzw. gar nicht (im Fall von Düringer) kritisiert. Während Schramm eine Konkretisierung dieser Verhältnisse in strukturell antisemitischer Manier bei den bösen Banken und im Zins-System sucht, betont Düringer im Club 2 (ORF 2), dass es ihm nicht darum ginge Sündenböcke zu suchen (obwohl er das letztlich trotzdem tut). Schuld seien vielmehr wir alle und eine Lösung für dieses Problem sei der Rückzug aus der Sphäre des Politischen.

Mittwoch, 29. Februar 2012

Roland Düringer im Club 2: Der Dritte Weltkrieg

ACTA, Geschwindigkeitsbeschränkungen, Gurtpflicht oder Rauchverbote in Lokalen seien Teil einer nicht näher genannten Verschwörung, suggeriert Roland Düringer im Club 2 (ORF 2). "Warum tut man das?" fragt er sich selbst und liefert die Antwort gleich mit: "Weil man weiß, dass da etwas auf uns zukommt." Die Staaten und die Konzerne, "oder sind es nur fünf Familien, die die ganze Welt steuern", würden aufrüsten, warnt der Kabarettist das TV-Publikum.