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Montag, 16. September 2013

Fünf lesenswerte Texte aus dem Sommer 2013

Nach der Sommerpause möchte ich als erstes einige lesenswerte Texte verlinken, die in den vergangenen Wochen anderswo veröffentlicht wurden.

Donnerstag, 21. März 2013

Der März 1938 im März 2013 - Zum aktuellen Stand postnazistischer Medienwirklichkeit

Der Anschluss Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland jährte sich dieser Tage zum 75. mal. ORF 2 versuchte die Ereignisse, deren unmittelbare Folgen und deren postnationalsozialistische Nachwirkung im Rahmen eines Programmschwerpunktes zu beleuchten.

Sonntag, 30. Dezember 2012

Dinner for QI: "It's become a cult, it's unavoidable in Germany"

Im deutschsprachigem Raum seit Jahrzehnten eine Silvestertradition, in Großbritannien vollkommen unbekannt. Ein seltsamer Werdegang für einen Sketch, der in den 1920ern in England entstand.

Montag, 15. Oktober 2012

Joko, Klaas, Jörg und Julian. Neues vom sexistischen Normalzustand

Sexismus gibt es nicht nur in den Niederungen des Privatfernsehens, sondern auch bei den öffentlich-rechtlichen Kanälen. Einige aktuelle Beispiele - kurz verlinkt.

Sonntag, 7. Oktober 2012

3 Stunden und 15 Minuten

Das Saalpublikum muss sich länger, als es erträglich ist, die Rücken berühmter Menschen ansehen. Das ist keine Kunstinstallation, die auf der entbehrlichen Documenta13 zu sehen war, sondern das neue Studio Setting von Wetten, dass..? (ZDF, ORF eins). Genauso wie der Rest der Sendung eine schlechte Idee. Eine, die nicht und nicht totzukriegen ist.

Mittwoch, 3. Oktober 2012

"Twitter Equality Quotient" (3): Fernsehsender

Im dritten Teil der Reihe zu geschlechtsspezifischen Retweetpolitiken in der Fernsehbrache, geht es um Accounts von Fernsehsendern. Der Fokus liegt auf Kanälen aus dem deutsch- und englischsprachigen Raum.

Freitag, 10. August 2012

Die Doping-Doppelmoral

Es gibt wohl kaum ein anderes Thema, bei dem medial derart Einigkeit herrscht. Schon der bloße Verdacht reicht SportkommentatorInnen, um AthletInnen zu diffamieren. Die Unschuldsvermutung gilt nur für manche.

Dienstag, 22. Mai 2012

Wie man es besser nicht macht... (II)

Rassismus zu kritisieren, indem man rassistische Begriffe reproduziert, ist eine denkbar schlechte Strategie. Umso mehr wenn die Kritik daran einfach abgeblockt und ein Kritiker hinauskomplimentiert wird.

Sonntag, 6. Mai 2012

Der griechische Extremismus-Balken

Ist ja irgendwie alles gleich schlimm. So ein linkes Wahlbündnis auf der einen und Neonazis auf der anderen Seite. Aber wie bringe ich diese, an den Totalitarismustheorien des Kalten Krieges geschulte, Grundüberzeugung in einer Infografik unter? Die Zeit im Bild (ORF 2) hat das Problem mittels Balkendiagramm Säulendiagramm gelöst.

Samstag, 5. Mai 2012

Verbrechen und Gebrechen

Die letzten Jahre ihres Lebens verbringen viele alte Menschen in einem TV-Paralleluniversum, dass jüngeren größtenteils verborgen bleibt. Es gibt Sendungen, die sieht man defacto nur, wenn man bei Menschen über 70 zu Gast ist. Heute in Österreich (ORF 2) ist so eine Sendung.

Dienstag, 31. Januar 2012

Österreichs Medien und Rechtsextremismus

Für die Erfolge rechtsextremer PolitikerInnen sind nicht nur deren bescheuerte WählerInnen verantwortlich, sondern auch die Art der medialen Berichterstattung. Denn auch IdiotInnen müssen erst an ihre Marke gewöhnt werden. Diese Gewöhnungsphase wurde in Österreich sowohl durch das Fernsehen als auch durch Print-Medien aufregend und mitreißend gestaltet.

Sonntag, 20. November 2011

Das Twilight-Trittbrett

Anlässlich des Kinostarts von The Twilight Saga: Breaking Dawn (oder: Biss zum Ende der Nacht - so der etwas holprige deutsche Titel) hat sich die mediale Präsenz von Vampir-Geschichten wieder einmal signifikant erhöht. Nicht zuletzt deshalb versammeln sich zahlreiche TrittbrettfahrerInnen, die im Windschatten des Twilight-Hypes um mediale Aufmerksamkeit ringen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie kaum in der Lage sind brauchbare Kritik an den Filmen zu formulieren - geschweige denn die ideologischen Wurzeln diverser Vampir-Mythen adäquat zu erörtern.

Freitag, 12. August 2011

Über die falsche Gewaltdebatte anlässlich der UK Riots

Am Beginn stand die mutmaßlich rassistisch motivierte Erschießung eines Mannes durch die britische Polizei. Was dann als "Tottenham Riots" folgte, weitete sich nach kurzer Zeit auf Leeds, Birmingham, Liverpool, Bristol, Manchester und andere Städte in England aus. Die Reaktionen von Medien und Politik waren von Anfang an tendenziös. Der folgende Artikel setzt sich exemplarisch mit der Fernsehberichterstattung von BBC World, BBC News, Sky News, ARD und ZDF am 9. August 2011 auseinander.

Freitag, 29. April 2011

Royal Wedding vs. Fremdenrecht

Die Welt dreht sich auch weiter, wenn die Aufmerksamkeit der Medien auf ein einziges Ereignis gerichtet ist. Der Schatten, den die mediale Fixierung auf ein singuläres internationales Großereignis wirft, wird auf vielfältige Weise genutzt um Entscheidungen an der Öffentlichkeit vorbeizumanövrieren. Ein Beispiel aus Österreich: Während Kate Middleton und Prinz William in London heiraten, beschließt der österreichische Nationalrat mit den Stimmen von SPÖ und ÖVP ein menschenverachtendes Fremdenrechtspaket.

Freitag, 4. März 2011

Der 10 Punkte Leitfaden für erfolgreiche deutschsprachige Comedy

Du bist eigentlich nicht lustig, möchtest aber trotzdem als Comedian Karriere machen? Kein Problem! Mit diesem 10 Punkte Leitfaden für erfolgreiche deutschsprachige Comedians und solche die es werden wollen, wirst auch du es zu Reichtum, Anerkennung, regelmäßigen Fernsehauftritten und Stadiontour bringen.

Freitag, 18. Februar 2011

Das ist nicht lachbar, Herr Nachbar

Was beim ZDF unter Humor firmiert, ist ganz schön traurig. Das gilt zumindest für ZDF Mashups – das neueste Produkt aus dem Mainzer Humorlabor.

Montag, 10. Januar 2011

Zwischen den Jahren

In der Zeit von 24. Dezember bis 1. Jänner herrscht alljährlich ein bizarrer Ausnahmezustand im Fernsehen (und leider nicht nur dort). Dass Lorielle London von Comedy Central als real life „Mr. Hankey, the Christmas Poo“ engagiert wurde, gehört da noch zu den erfreulichsten Erscheinungen. Der Rest des Fernsehprogramms wird über weite Strecken von familiengerechten Filmen dominiert, die größtenteils für ein leicht bis extrem unterbelichtetes Publikum gemacht zu sein scheinen.