Das ukrainische Siegerlied beim diesjährigen Eurovision Song Contest praktiziert die politische Instrumentalisierung menschlichen Leids auf popkultureller Ebene. Die besungenen KrimtatarInnen werden einseitig als Opfer stalinistischer Umsiedlung porträtiert. Die Kollaboration mit den Nazis, die der Vertreibung voranging, tritt in den Hintergrund.
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Montag, 16. Mai 2016
Mittwoch, 6. Mai 2015
Veranstaltungen: Song Contest - Geschichte, Körper, Geschlecht, Nation
Rund um den kürzlich bei Zaglossus erschienenen Sammelband Eurovision Song Contest - Eine kleine Geschichte zwischen Körper, Geschlecht und Nation finden in den kommenden Wochen zahlreiche Veranstaltungen statt.
Mittwoch, 4. Februar 2015
ORF: Pay your Volunteers!
Bekanntlich richtet der größte Medienkonzern eines insgesamt sehr reichen Landes dieses Jahr eine international beachtete Großveranstaltung aus: Den Eurovision Song Contest. Von der Stadt Wien gibt es Sonderbudgets und Vergünstigungen und auch der ORF selbst hat einiges an Budget für die Organisation der Veranstaltung bereitgestellt. Dennoch wird der 60. Eurovision Song Contest zum Fest der unbezahlten Arbeit.
Samstag, 9. August 2014
Schweigen über Roland Rainers NS-Vergangenheit und den Roland-Rainer-Platz
Nachdem der ORF sich dazu entschlossen hat, den Eurovision Song Contest 2015 in der Wiener Stadthalle auszutragen, wurde auch ihrem Architekten mediale Aufmerksamkeit zuteil. Über die nationalsozialistische Vergangenheit Rainers und den Umstand, dass es vor der Stadthalle dennoch seit 2006 einen Roland-Rainer-Platz gibt, wird jedoch geschwiegen.
Montag, 23. Juni 2014
Eurovision Song Contest zwischen Camp, Trash, Geschlecht und Nation - CALL VERLÄNGERT!
Der offene Call für den Sammelband Eurovision Song Contest - Eine kleine Geschichte zwischen Camp, Trash, Geschlecht und Nation wurde bis 6. Juli 2014 verlängert.
Dienstag, 17. Juni 2014
Song Contest am Roland-Rainer-Platz?
Einiges deutet darauf hin, dass der Eurovision Song Contest 2015 in der Wiener Stadthalle über die Bühne gehen wird. Der Platz davor ist nach ihrem Architekten Roland Rainer benannt - einem ehemaligen Nationalsozialisten.
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Eurovision Song Contest,
Roland Rainer
Montag, 19. Mai 2014
25. Mai 2014: KritTFM Brunch zum Eurovision Song Contest
Am Sonntag, den 25. Mai 2014 findet ab 13 Uhr ein KritTFM Brunch über den Eurovision Song Contest zwischen Camp, Trash, Geschlecht und Nation statt. Ein gleichnamiges Buchprojekt ist in Planung. Als Veranstaltungsort dienen die Räumlichkeiten der Basisgruppe Theater-, Film- und Medienwissenschaft in der U5 (Universitätsstraße 5, 1010 Wien).
Dienstag, 6. Mai 2014
Ein Buch über den Song Contest...
...und ihr dürft es schreiben! Unter dem Titel "Eurovision Song Contest: Eine kleine Geschichte zwischen Camp, Trash, Geschlecht und Nation" soll innerhalb des nächsten Jahres ein wissenschaftlicher Sammelband entstehen. Bis 15. Juni 2014 können Konzepte für Texte eingereicht werden.
Sonntag, 12. Mai 2013
Father Ted, "A Song for Europe" [Staffel 2, Folge 5]
Father Ted (Channel 4) ist eine Sitcom über drei katholische Priester unterschiedlichen Alters. In der Folge "A Song for Europe" wollen zwei von ihnen für Irland am Eurovision Song Contest teilnehmen.
Sonntag, 30. Dezember 2012
Dinner for QI: "It's become a cult, it's unavoidable in Germany"
Im deutschsprachigem Raum seit Jahrzehnten eine Silvestertradition, in Großbritannien vollkommen unbekannt. Ein seltsamer Werdegang für einen Sketch, der in den 1920ern in England entstand.
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Mittwoch, 9. Mai 2012
Fünf sehenswerte Song Contest Katastrophen
Diese Auftritte waren nicht nur schlecht. Sie waren sehr schlecht und mitunter jenseits davon.
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Freitag, 25. Februar 2011
Eurovision Song Contest: Die inoffiziellen Camp Top 10
Der Eurovision Song Contest ist über weite Strecken eine geschmackliche Grenzerfahrung. Nichts bietet sich angesichts dessen mehr an, als ein Blick zurück in die Geschichte des Bewerbs, im konkreten Fall als popkulturelles Camp-Ereignis betrachtet. Camp ist dabei als eine Ästhetik der Übertreibung zu verstehen, die (im besten Fall!) in der Lage ist konventionelle Vorstellungen von Geschlecht und Sexualität zu subvertieren. Dafür gibt es in der Geschichte des Grand Prix Eurovision de la Chanson überraschend viele Beispiele, wie diese – freilich vollkommen subjektive – Auswahl zeigen soll.
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